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Kulturhof
Lederergasse 15,Villach

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Foster / Griener / Weber & Swell

Michael Foster ist Saxophonist, Multiinstrumentalist und Kurator aus New York. Sein künstlerischer Fokus liegt auf dem Schnittpunkt von Improvisation und queeren Identitäten, Noise und freier Improvisation. Er nutzt einen breiten, vom „Texas Tenor“-Traditionsklang inspirierten Ton in Kombination mit umfangreichen instrumentalen Präparationen.
Aktuelle Projekte sind u. a. The GhostMichael Foster with Strings, das Foster-Crawford-Sullivan Trio, das Foster-Weber-Griener Trio sowie Duos mit Ben Bennett, Richard Kamerman und Leila Bordreuil. Er arbeitet häufig mit Nate Wooley, Brandon Lopez, Sean Meehan, Marina Rosenfeld, Sarah Hennies, Lydia Lunch, William Parker u. v. a. zusammen und war zudem mit Gruppen wie Psychic TV (auf deren letztem Album), Spiritualized und Thee Oh Sees tätig.

Michael Griener (geb. 1968), autodidaktisch geprägt durch das intensive Hören und Zusammenspiel mit älteren Kolleg*innen, begann seine musikalische Laufbahn als Teenager mit dem Bassklarinettisten Rudi Mahall. Seit 1988 freischaffend tätig – zunächst in enger Zusammenarbeit mit Günter Christmann in Hannover –, zählt er seit seinem Umzug nach Berlin (1994) zu den vielseitigsten Schlagzeugern der aktuellen Jazzszene. Seine Arbeit mit Mal Waldron, Butch Morris, Tal Farlow, Evan Parker, Aki Takase, Tony Malaby u. v. a. belegt dies eindrucksvoll.
Seine über 30-jährige Kooperation mit Jan Roder wurde von der Presse mehrfach als „wahrscheinlich das populärste Rhythmusteam der Berliner Jazzszene“, „eine der besten Rhythmusgruppen Europas“ und „einer der aufregendsten und eingespieltesten Dynamos des NowJazz“ bezeichnet.
Seit 2002 lehrt er Jazzschlagzeug an der Musikhochschule Dresden. 2006 erhielt er beim Neuen Deutschen Jazzpreis die Auszeichnung „Kreativster Solist“. Seine Musik ist auf zahlreichen Veröffentlichungen u. a. bei Intakt, HatHut, FMP, Jazzwerkstatt und Moers Music dokumentiert.

Christian Weber, Kontrabassist, beeindruckt durch ein enormes Klangspektrum und eine körperlich-energetische Tonsprache, die ihn oft wie ein ganzes Ensemble erscheinen lässt. Rigobert Dittmann schrieb über sein zweites Soloalbum Walcheturm Solo, Weber lasse den Bass „knarzen und grollen“, als bearbeite er die Saiten mit einer Feile; der Klang teile sich, schwinge nach, werde perkussiv – „stark“.
Weber ist auf mehr als 100 Aufnahmen zu hören und arbeitete u. a. mit Johannes Bauer, Han Bennink, John Butcher, Jacques Demierre, Paul Dunmall, Ellery Eskelin, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Frank Gratkowski, Gerry Hemingway, Hans Koch, Peter Kowald, Irène Schweizer, Aki Takase, Otomo Yoshihide und vielen weiteren.
Er erhielt 2003 den Kulturpreis der Stadt Zürich und 2015 ein New-York-Stipendium. Zudem ist er künstlerischer Professor an der Hochschule Luzern und war Gastdozent in Basel, Bern und Lausanne.

Steve Swell ist seit 1975 ein aktives Mitglied der New Yorker Musikszene. Seine stilistische Bandbreite reicht von Tourneen und Aufnahmen mit Lionel Hampton und Buddy Rich bis zu Arbeiten mit Anthony Braxton, Bill Dixon, Cecil Taylor, William Parker u. v. m.
Er veröffentlichte über 50 Alben als Leader/Co-Leader und wirkte auf über 125 weiteren Produktionen mit. Er gibt weltweit Workshops und arbeitet als Teaching Artist im öffentlichen Schulsystem von NYC mit Schwerpunkt auf Förderprogrammen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen.
Swell erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. mehrere JJA-Nominierungen, den Jubilation Foundation Award (2008), wiederholte Auszeichnungen bei El Intruso sowie regelmäßige Nennungen im Downbeat Critics Poll.